Ausbildungszeit und Urlaub


Ausbildungszeit und Urlaub
 
Die in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschriebene Ausbildungsdauer muss in der Niederschrift des Berufsausbildungsvertrages enthalten sein. In ganz bestimmten Fällen kann die Ausbildungszeit verkürzt oder verlängert werden. Vor der von der Handwerkskammer zu treffenden Entscheidung müssen unter anderem der Auszubildende und der Ausbildende gehört werden.
Das Berufsausbildungsverhältnis endet regelmäßig mit Ablauf der vorgeschriebenen Ausbildungszeit, es sei denn der Auszubildende besteht die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung vorzeitig. Besteht der Auszubildende die Prüfung nicht, kann die Ausbildungszeit auf sein Verlangen bis zur möglichen Wiederholungsprüfung verlängert werden.
 
Die Probezeit ist für beide Parteien von Bedeutung. Der Ausbildende ist verpflichtet, während dieser Zeit die Eignung des Auszubildenden zu prüfen. Der Auszubildende muss prüfen, ob er die richtige Berufswahl getroffen hat. Das Berufsausbildungsverhältnis kann während der Probezeit von jedem der Vertragspartner jederzeit ohne Angabe von Gründen schriftlich gekündigt werden.
Grundsätzlich beträgt die Arbeitszeit für Jugendliche acht Stunden täglich. Das gilt auch für Betriebe mit gleitender Arbeitszeit. Die Arbeitszeit muss durch Ruhepausen unterbrochen werden. Für Jugendliche beträgt der Jahresurlaub nach Lebensalter gestaffelt mindestens 25 bis 30 Werktage.
 
 
Bei weiteren Fragen hilft Ihnen die Beratung für den Bereich Berufsausbildung gerne weiter:
 
Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld
- Abt. Berufsbildung -
Campus Handwerk 1
33613 Bielefeld
 
Tel.: 0521 / 56 08 - 3 33
Fax: 0521 / 56 08 - 1 99
E-Mail: ausbildungsberatung@hwk-owl.de