Der Weg zum Meister


Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld ist die Geschäftsstelle der Meisterprüfungsausschüsse. Sie ist zuständig für die Abwicklung von Meisterprüfungen im Regierungsbezirk Detmold in derzeit 14 Handwerksberufen.

 

Die Meisterausbildung

Der Meisterbrief bürgt traditionell für handwerkliche Produkte und Dienstleistungen auf qualitativ höchstem Niveau – und für den persönlichen Erfolg.

 

Mit dem Meisterbrief stehen viele Wege offen: Nicht nur im Handwerk, sondern auch in anderen Wirtschaftszweigen gibt es hervorragende Karrieremöglichkeiten für hochqualifizierte Meisterinnen und Meister. Sie haben die Möglichkeit, auch ohne Abitur ein fachgebundenes Hochschulstudium aufzunehmen. Der Meistertitel ist die Chance auf beruflichen Aufstieg und die Übernahme von Führungsverantwortung.

 

Mit der Weiterbildung zum Meister zeigen Sie Ihre Freude am Lernen, Ihre Leistungsbereitschaft und Ihre Zielstrebigkeit. Sie sind nicht nur Experte in Ihrem Fachbereich, sondern erhalten darüber hinaus eine gründliche Ausbildung in kundenorientiertem Handeln, fachkompetenter Betriebs- und Personalführung, sowie Betriebswirtschaft. Als Meister Ihres Handwerks sind Sie befähigt zum  Unternehmer, Betriebsleiter und Ausbilder in einer Person – die besten Voraussetzungen, um sich mit dem eigenen Betrieb selbstständig zu machen. Untersuchungen belegen, dass neu gegründete handwerkliche Meisterbetriebe eine wesentlich größere Erfolgschance haben als Existenzgründungen in allen anderen Wirtschaftszweigen.
 

Das kann Ihnen keine andere Ausbildung bieten und macht Sie zu einem unschätzbar wertvollen Mitarbeiter – übrigens nicht nur in Deutschland. Denn der Meisterbrief ist ein international anerkanntes Qualitätssiegel – für Betrieb und Beschäftigte.

 

Die Meisterprüfung umfasst vier selbstständige Prüfungsteile:

Teil I - Prüfung der meisterhaften Verrichtung der im jeweiligen Handwerk wesentlichen Tätigkeiten

Teil II - Prüfung der erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse

Teil III - Prüfung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse

Teil IV - Prüfung der erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse 

 

Alternativ zu den Teilen III + IV können die Fortbildungsprüfungen Fachfrau /-mann für kaufmännische Betriebsführung nach der Handwerksordnung und die Ausbildereignungsprüfung (AdA-Prüfung) abgelegt werden, die dann auf die Teile der Meisterprüfung auf Antrag angerechnet werden können.

 

Hierzu bieten wir Meistervorbereitungslehrgänge an, mit deren Hilfe Sie sich optimal auf Ihre Meisterprüfung vorbereiten können. Die Lehrgänge werden in berufsbegleitendem Teilzeitunterricht oder als Vollzeitunterricht angeboten.

 

Die Teilnahme an den Meistervorbereitungslehrgängen ist keine Zulassungsvoraussetzung für die Meisterprüfung. Unsere Kurse vermitteln Ihnen jedoch die notwendigen Qualifikationen, damit Sie Ihre Meisterprüfung erfolgreich ablegen können.