Informationen und Handlungshilfen für Friseure, Kosmetiker und Fußpfleger

(Stand: 30.10.2020)

Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Landesregierungen am 28. Oktober 2020 weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie beschlossen. Diese Beschlüsse betreffen im besonderen Maße die körpernahen Dienstleistungen.

  • Kosmetik- und Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden ab dem 2. November 2020 geschlossen, da in diesen Bereichen eine körperliche Nähe unabdingbar ist.
    Ausnahme: Kostmetikstudios die Fußpflege anbieten, dürfen diese durchführen. Sie dürfen jedoch keine Gesichts- oder Fingernagelbehandlungen anbieten.
  • Medizinisch notwendige Behandlungen wie zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege bleiben weiterhin möglich.
  • Friseursalons bleiben unter den bestehenden Hygieneauflagen geöffnet.

Die Regelungen sollen vorerst bis Ende November gelten. Mitte November werden sich Bund und Länder erneut beraten und die Maßnahmen beurteilen und gegebenenfalls anpassen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat auf seinen Seiten Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse des Landes veröffentlicht.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat Informationen und einen hilfreichen Katalog mit Hinweisen und häufig gestellten Fragen (FAQ) zusammengestellt, für:

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Bei Unsicherheiten können Sie sich per E-Mail an Ihre zuständige Behörde, also an das Amt für öffentliche Ordnung/das Ordnungsamt wenden.


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