Muss ich meinen Handwerksbetrieb schließen?

(Stand 30.03.2020)

Grundsätzlich nein. Der Erlass des Arbeitsministeriums NRW (Aktueller Stand 30.3.) regelt: Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Die meisten Handwerksbetriebe dürfem weiterhin Dienstleistungen für Privatkunden erbringen. Maurer- und Betonbauer, Zimmerer, Tischler, Maler- und Lackierer, Elektroniker und Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik beispielsweise führen ihre Aufträge weiterhin aus und nehmen auch neue Aufträge entgegen.

Einschränkungen gibt es nur für folgende Gewerke:

  • Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. In den Geschäftslokalen sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Für gesundheitsorientierte Handwerksleistungen gilt, diese bleiben erlaubt, wenn sie zur Versorgung der betroffenen Personen dringend geboten sind.
  • Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt.

 

Davon unberührt können einzelne Kommunen jedoch weiterführende Erlasse verfügen. Bitte prüfen Sie daher die jeweiligen Webseiten Ihrer Kommune auf entsprechende Erlasse. Sobald ein landesweiter Erlass besteht, informieren wir Sie an dieser Stelle.