13-12-2019

100 Jahre Malerbetrieb Regenberg

Seit 100 Jahren besteht der Maler- und Lackierer-Betrieb Regenberg in Rietberg. 
(v.l.) Obermeisterin Anja Nierhoff-Install, Kammer-Präsident Peter Eul, Jens Uwe Pape, stellvertretender Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gütersloh, Geschäftsführer und Jubilar Arnim Regenberg und Ehefrau Susanne

Anlässlich des seltenen Jubiläums überreichte Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL, die Ehrenurkunde der Handwerkskammer. "Seit 100 Jahren ist der Malerbetrieb Lebensgrundlage für die Familie Regenberg", erklärte Peter Eul bei der Übergabe des Ehrenbriefes an Maler- und Lackierermeister Arnim Regenberg (54). Das spreche für eine selbstständige Existenz im Handwerk. Die Glückwünsche der Innung überbrachten Anja Nierhoff-Install, die neugewählte Obermeisterin der Maler-, Lackierer- und Raumausstatter-Innung Gütersloh, sowie Jens Uwe Pape, stellvertretender Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gütersloh.

 

Der Malerbetrieb wurde 1919 von Großvater Franz Regenberg gegründet, 1959 übernahm Josef Regenberg das Unternehmen, 1967 zog der Fachbetrieb an den jetzigen Standort und wurde durch ein Ladengeschäft ergänzt. 1994 übernahm der jetzige Inhaber ArnimRegenberg, Enkel des Firmengründers, das Handwerksunternehmen und wandelte es in die A. Regenberg GmbH um. Arnim Regenberg beschäftigt fünf Maler- und Lackierer-Gesellen, vier davon hat er selbst ausgebildet "Eine sensationelle Quote", lobte Präsident Peter Eul. Derzeit hat das Unternehmen einen Lehrling. "Wir müssen unsere Mitarbeiter selbst ausbilden, der Facharbeitermarkt ist leergefegt", ergänzte Obermeisterin Nierhoff-Install.

 

Um gute Auszubildende zu bekommen, bietet Maler- und Lackierermeister Regenberg Praktika für Schüler an. "Das Handwerk ist Umweltdienstleister Nr. 1", betonte Präsident Eul. Mit diesem Argument müsse es gelingen, wieder mehr junge Leute für das Handwerk zu begeistern. "Das Maler-Handwerk ist in der energetischen Gebäudesanierung aktiv", fügte Arnim Regenberg an, der vor allem in der Rietberger Innenstadt schon manches Fachwerkhaus mit instand gesetzt hat.