26-03-2019

Informationsveranstaltung mit 50 Fachleuten in der Handwerkskammer

Neue Wege in der Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung.
Matthias Carl, IHK Lippe zu Detmold, Petra Schepsmeier, Energieagentur NRW, Frank Hager, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Digitalisierung des Landes NRW, Margit Thomeczek, Wolfgang Borgert, Handwerkskammer OWL, Ulrich Tepper, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Nicolas Westermeier, Handwerkskammer OWL.

Im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe KWK.NRW regional informiert die Kampagne KWK.NRW – Strom trifft Wärme der EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit regionalen Partnern über die besonders effiziente und ressourcenschonende KWK-Technologie.

Den Auftakt machte  KWK.NRW regional in OWL. Die Informationsveranstaltung zur KWK in Industrie, Handwerk und Gewerbe führte die Energie-Agentur.NRW in Kooperation mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, IHK Lippe zu Detmold sowie der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld durch. Sie fand im Campus Handwerk der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld statt. Neben regionalen Praxisbeispielen wurden auch die aktuellen Fördermöglichkeiten aus dem Bereich der KWK vorgestellt.

Wolfgang Borgert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer OWL, sagte zur Begrüßung: „Das Handwerk ist seit langem offizieller Ausrüster der Energiewende. Wer sie noch weiter intensivieren will, muss auch über die Fachkräftesicherung im Handwerk nachdenken und sie ganz oben auf die politische Agenda setzen.“


Margit Thomeczek, Themengebietsleiterin KWK bei der EnergieAgentur.NRW,  ergänzte: „Wir brauchen die Erfahrungen und Kompetenzen des Handwerks. Denn nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, kann es uns gelingen, die KWK bekannter zu machen und damit einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu leisten.“


Hintergrund:
NRW will mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Energiewende im „Energieland“ NRW weiter vorantreiben. Wesentliche Maßnahmen sind neben dem verstärkten Einsatz von KWK-Anlagen der Ausbau und die Verdichtung der Fernwärme in Ballungsgebieten sowie von Nahwärmesystemen in Gewerbegebieten, kleineren Kommunen und Quartieren. Einsatzmöglichkeiten für Block-Heiz-Kraftwerke gibt es vor allem in der Industrie, z.B. in den Branchen Papier, Ernährung, Metall und Metallverarbeitung sowie für Klein- und Mikro-KWK-Anlagen in Gewerbe und Wohnanlagen.