15-11-2018

Integrationspreis für Jens W. Kipp Tiefbau GmbH

Den Preis nahm Maja Gehle, Personalverantwortliche des Unternehmens, entgegen.
(v.l.) Peter Eul, Vizepräsident der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Marianne Thomann-Stahl, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Detmold, Auszubildender Manuchehr Saidov, Hakeem Noono, Maja Gehle, Personalverantwortliche Kipp Tiefbau GmbH, Auszubildender Youssef Toure, Auszubildender Emigen Curri und Birgit Stehl, Geschäftsführerin der Abteilung Berufsbildung und Recht der Handwerkskammer OWL.

Den Integrationspreis des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT) hat die Jens W. Kipp Tiefbau GmbH aus Bielefeld in einer Feierstunde in der Handwerkskammer zu Köln erhalten. Der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Joachim Stamp, überreichte die Urkunde am Donnerstag gemeinsam mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, und WHKT-Präsidenten Hans Hund. Den Preis nahm Maja Gehle, Personalverantwortliche des Unternehmens, gemeinsam mit den Auszubildenden Youssef Toure (Mali), Emigen Curri (Albanien) und Manuchehr Saidov (Tadschikistan) entgegen.


Von der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld gratulierten vor Ort Vizepräsident Peter Eul und Birgit Stehl, Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Berufsbildung und Recht. In ihrer Laudatio stellte Stehl die vorbildliche Integrationsleistung des Bielefelder Tiefbau-Unternehmens heraus, das von Geschäftsführer und Straßenbauermeister Ingo Olaf Kipp geleitet wird. Die Jens W. Kipp Tiefbau GmbH befindet sich in dritter Generation in Familienhand und beschäftigt zwölf Mitarbeiter, davon vier Auszubildende.


In gemeinsamen Aktionen wie Internationales Kochen, „Kitchen on the run“ oder Grillen auf dem Firmengelände werde das Zusammengehörigkeitsgefühl der Auszubildenden und Mitarbeitern ganz unterschiedlicher Nationalitäten gestärkt, erklärte die Kammergeschäftsführerin. Basis der Aktionen sei stets die deutsche Sprache. „Sprachunterricht am Samstag, Nachhilfeunterricht für die Berufsschule und Unterstützung im Alltag, all das ermöglicht das Bielefelder Tiefbauunternehmen seinen ausländischen Auszubildenden“, lobte Stehl. Der Integrationspreis wurde an sieben Handwerksbetriebe aus den sieben Handwerkskammerbezirken Aachen, Dortmund, Duisburg, Köln, Münster, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen verliehen.