02-05-2019

OWL-Handwerksfamilie ruft zur Europawahl auf

Am 26. Mai ist Europawahl. Die Handwerkskammer OWL und die fünf regionalen Kreishandwerkerschaften rufen ihre Mitglieder auf, wählen zu gehen.

(v.l. vorne) (sitzend) Manuel Dierks, Kreishandwerkerschaft Wittekindsland, Alexander Kostka, Kreishandwerkerschaft Gütersloh, Dr. Maribel Illig, Handwerkskammer

(v.l. hinten, sitzend) Klaus-Werner Schäfer, Handwerksbildungszentrum Brackwede, Michael Lutter, Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, Wolfgang Borgert, Handwerkskammer

(v.r., stehend) Dr. Jens Prager, Handwerkskammer, Jürgen Sautmann, Kreishandwerkerschaft Bielefeld, Carl-Christian Goll, Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe


Nach Auffassung der Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und der fünf Kreishandwerkerschaften der Region gewinnt das deutsche Handwerk durch den europäischen Binnenmarkt deutlich. Keine Grenzen, keine Zölle, eine gemeinsame Währung, Dienstleistungsfreiheit sowie die gegenseitige Anerkennung von Standards, das seien nur einige der Vorteile, die der gemeinsame Markt biete. Darüber hinaus stehe die Europäische Union für 70 Jahre Frieden und Freiheit, für Demokratie, Wahrung der Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit. Jegliche bürokratische Hürden im Geschäftsleben der europäischen Gesetzgebung zuzuschreiben, sei schlichtweg falsch.

 

Vom europäischen Parlament erwarten die ostwestfälisch-lippischen Handwerksorganisationen eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, die sich an den Bedürfnissen der kleinen und mittelständischen Unternehmen ausrichtet. Durch die Selbstverwaltung sei der Wirtschaftszweig Handwerk in der Lage, seine Interessen in Brüssel gut zu vertreten.