25-03-2020

Corona-Krise: Handwerkskammer appelliert an Banken

Für viele Betriebe geht es ums Ganze.
Die Krise belastet viele Betrieb stark

„Das Handwerk befindet sich in einer beispiellosen Lage, und für viele Betriebe geht es nun ums Ganze“, erklärt Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL. Deshalb sei er sehr erleichtert, dass die Hilfspakete, die Land und Bund aufgrund der Corona-Krise in noch nie dagewesenem Umfang geschnürt haben, jetzt auf dem Weg ins Handwerk sind. Es sei aber wichtig, diese Soforthilfe schnell und unbürokratisch auszuzahlen.

 

Peter Eul appelliert eindringlich an alle regionalen Banken, die Kreditlinien der Betriebe bereits jetzt unbürokratisch entsprechend der avisierten Zuschüsse aufzustocken, um deren Liquidität und damit deren wirtschaftliches Überleben zu sichern.

 

Kleinstunternehmen sollen durch den Bund über direkte Zuschüsse unterstützt werden, 9.000 Euro soll es für Betriebe bis fünf Mitarbeiter geben, 15.000 Euro sollen Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern erhalten. Das Land NRW stockt das Sofortprogramm des Bundes auf und gewährt zusätzliche Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro an Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten.    

 

Die Kammer informiert ihre Betriebe auf ihren Internetseiten unter der Rubrik Coronavirus über den konkreten Antragsweg, sobald die Details bekannt sind.

 

Weitere Informationen zur aktuellen Situation und die neuesten Sachstände stellen wir laufend auf unserer Homepage zur Verfügung.