18-04-2018

Zukunftspreis vergeben

In einer Feierstunde überreichte Lena Strothmann vier Handwerksunternehmen aus Ostwestfalen-Lippe den Zukunftspreis Handwerk OWL 2018.
(v.l.) Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Ulrich Arens (Paul Arens, Delbrück), Diedrich Diedrichsen (Heinz Schwarz, Pr. Oldendorf), NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Erasmus Drücker (Fachwerkstatt Drücker, Rietberg), Thomas Weber (Schürmann + Weber, Marienfeld), Lena Strothmann, Präsidentin der Handwerkskammer , Foto: © Thomas F. Starke

Der Preis, den die Stiftung Zukunftspreis Handwerk ausgeschrieben hatte, stand unter dem Thema Digitalisierung und wurde in vier Kategorien vergeben. Erster Gratulant in der Skylobby in Gütersloh war NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. „Es gibt viel tun, ich baue auf das Handwerk“, erklärte Minister Pinkwart in seiner Festrede an die Sieger gerichtet und lobte ausdrücklich den Innovationsgeist der Region Ostwestfalen-Lippe.

 

„Auch im Handwerk verändern sich durch die Digitalisierung Wertschöpfungsketten, Produktionsprozesse, Arbeitsstrukturen und nicht zuletzt das Verhältnis zum Kunden“, betonte Lena Strothmann bei der Preisvergabe. Die Preisträger bezeichnete sie als „herausragende Beispiele für die Zukunftsfähigkeit und die Attraktivität des Handwerks“.

 

Preisträger in der Kategorie „Digitalisierung der Produktion“ ist das Marienfelder Unternehmen Schürmann + Weber Schaltanlagen GmbH. Der Fachbetrieb für Elektrotechnik hat eine eigentlich standardisierte Unternehmenssoftware an die eigenen Betriebs- und Entwicklungsabläufe angepasst. Alle Mitarbeiter haben Zugang zu digitalen Endgeräten. Den Preis für „Digitale Geschäftsmodelle“ hat die Fachwerkstatt Drücker aus Rietberg erhalten. Der Fachbetrieb für Baudenkmalpflege hat das digitalbasierte Geschäftsfeld 3D-Aufmaß inklusive Außenaufnahmen in sein Angebotsspektrum aufgenommen.

 

Der Fachbetrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Paul Arens GmbH aus Delbrück verfügt über einem beispielhaften Internetauftritt, der unter anderem einen digitalen Heizungsrechner anbietet. Der Betrieb wurde in der Kategorie „Digitalisierung im Bereich Kundenkommunikation/CRM  (Customer Relationship Management)“ ausgezeichnet.     

 

Die Heinz Schwarz GmbH  & Co. KG aus Preußisch Oldendorf hat sich auf die Herstellung von Tiefziehwerkzeugen spezialisiert. Zur Optimierung der Arbeitsprozesse hat das Unternehmen ein Pilotwerkzeug entwickelt, in das eine digitale Sensorik eingearbeitet ist. Der Zukunftspreis wurde in der Kategorie „Digitalisierung der Produkte“ vergeben. Der Prototyp des lernenden Werkzeugs geht auf ein Transfer-Projekt mit dem Netzwerk it´s owl zurück.

 

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