Neue CoronaschVO NRW ab dem 11.01.2021

(Stand: 08.01.2020)

Das Land NRW hat wie angekündigt die am dem 11.01.2021 geltende Neufassung der CoronaschVO veröffentlicht. Die aktuelle Fassung finden Sie hier auf den Seiten des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. 

Die wesentlichen Auswirkungen für das Handwerk sind weiterhin in § 12 geregelt. Inhaltliche Änderungen zur bislang gültigen CoronaschVO gibt es für die Zulässigkeit handwerklicher Tätigkeiten nicht. Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes bleiben grundsätzlich geöffnet, sofern sie nicht ausdrücklich untersagt sind. Die verschärften Kontaktbeschränkungen betreffen allein den privaten Bereich, nicht die Ausübung handwerklicher Tätigkeiten.

Untersagt sind auch nach der aktuellen CoronaschVo weiterhin Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, (insbesondere Friseurdienstleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen). Davon ausgenommen sind medizinisch notwendige Leistungen von Handwerkern*innen und – unabhängig vom Vorliegen einer eigenen Heilkundeerlaubnis – Dienstleistern im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinische Fußpflege, Logopäden, Hebammen und so weiter, Hörgeräteakustikern, Optikern, orthopädischen Schuhmachern).

Weiterhin ist für Handwerksbetriebe zu beachten, dass in den Geschäftslokalen von Handwerkern und Dienstleistern der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren untersagt ist; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. Die Versorgung von Handwerksbetrieben mit notwendigem Arbeitsmaterial ist durch die gestattete Öffnung des Großhandels und der Baumärkte für gewerbliche Kunden gesichert. Zum Nachweis der Berechtigung müssen Handwerker ihre Handwerkskarte vorlegen.