Resolution: Handwerk für ein weltoffenes Deutschland


Die Vollversammlung der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld hat auf der Herbsttagung 2018 im Campus Handwerk in Bielefeld die Resolution „Handwerk für ein weltoffenes Deutschland“ beschlossen. Der Wirtschaftszweig Handwerk steht allen offen, die sich zu den Werten der Wirtschafts- und Gesellschaftsgruppe Handwerk bekennen, heißt es in der Resolution. Das OWL-Handwerksparlament schließt sich der Resolution des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks an, die auf Initiative von Ehrenpräsidentin Lena Strothmann verabschiedet wurde. 

 

Gut 13 Prozent der Auszubildenden im ostwestfälisch-lippischen Handwerk haben einen ausländischen Pass (Stand 2018). Ungleich höher ist die Zahl derer mit Migrationshintergrund. Deren Eltern, oder sogar Großeltern, sind nach Deutschland gekommen, häufig weil sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht wurden. Alle 10.200 Auszubildenden im Handwerk stehen für eine neue Generation von Fachkräften, die im Handwerk so dringend benötigt werden. Rund 11 Prozent der 21.300 Handwerksbetriebe in OWL werden von Inhabern mit ausländischem Pass geführt. In der Zahl enthalten sind noch nicht die Betriebe, die von Frauen und Männern mit Migrationshintergrund und deutschen Pass geleitet werden.