20-02-2020

Energiewende nur mit dem Handwerk machbar

36 Gesellen der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bielefeld im Campus Handwerk freigesprochen.
Die Gesellen mit Dr. Maribel Illig (3.v.l. stehend), Obermeister Torsten Finke (4.v.l. stehend) und Lehrlingswart Peter Brinkmann (5.v.l. stehend)

36 Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erhielten im Campus Handwerk in Bielefeld ihre Gesellenbriefe. Die Freisprechungsurkunden überreichten Torsten Finke, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bielefeld, und Lehrlingswart Peter Brinkmann.

 

Dr. Maribel Illig, Geschäftsführerin der Handwerkskammer, begrüßt die Junghandwerker mit ihren Ausbildern und Familien. „Sie haben einen Beruf mit Zukunftspotenzial gewählt“, sagte sie an die jungen Leute gerichtet. „Smarte“ Technologien gehörten im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk längst zum Alltag, gewerkeübergreifendes Denken gewinne immer mehr an Bedeutung. „Seien Sie stolz und genießen Sie den Moment“, betonte Illig, appellierte aber an die jungen Leute, die Fort- und Weiterbildung nicht außer Acht zu lassen. Das Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk stehe für die Energiewende, die CO2-Reduzierung, die Feinstaub-Reduzierung, für Energieeinsparung und die Hygiene des wichtigsten Lebensmittels, des Trinkwassers, erklärte Obermeister Torsten Finke. „Wir werden gebraucht, um das alles zu realisieren, wofür überall auf der Welt demonstriert wird“, so Finke. Gemeinsam mit Lehrlingswart Brinkmann gratulierte er auch den Bestprüflingen Tammo Kordes (Ausbildungsbetrieb Torsten Finke Heizung – Sanitär – Solar) und Kevin Jöllenbeck (Ausbildungsbetrieb Junklewitz + Schnittger GmbH), nicht da sein konnte Wilhelm Plett (Ausbildungsbetrieb Strellmann Gebäudetechnik GmbH).