27-11-2019

Handwerkskammer ehrt verdiente Handwerker

Wolfgang Böke und Norbert Sahm erhielten Ehrenzeichen.

Ralf Noltemeyer, Vizepräsident (Arbeitnehmerseite) der Handwerkskammer (v.l.), Schlosser Norbert Sahm, Maurer und Polier Wolfgang Böke und Präsident der Handwerkskammer Peter Eul.

Auf der Vollversammlung der Handwerkskammer OWL im Campus in Bielefeld zeichnete Präsident Peter Eul zwei verdiente Handwerker mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Handwerkskammer aus.

 

Maurer und Polier Wolfgang Böke (68) aus Lübbecke begann sein ehrenamtliches Engagement 1993 im  Gesellenausschuss der Baugewerken-Innung Lübbecke. Dort hat er sich zunächst als stellvertretender Altgeselle und schließlich bis 2014 als Altgeselle für das regionale Maurer-Handwerk eingesetzt. Des Weiteren war er im Prüfungsausschuss der Innung und in den Ausschüssen für Lehrlingsausbildung und Lehrlingsstreitigkeiten aktiv. In der Vollversammlung der Handwerkskammer OWL setzte sich Wolfgang Böke seit 2004 für das Gesamthandwerk in der Region ein, zunächst als stellvertretendes Mitglied und seit 2014 als ordentliches Mitglied. Dem Vorstand der Handwerkskammer gehörte Böke von 2014 bis 2019 an. „Sie haben in beispielhafter Weise das Maurer-Handwerk aber auch das Gesamthandwerk in der Region vorangebracht“, erklärte Präsident Eul bei der Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens, „das Handwerk braucht Menschen wie Sie.“ Außerhalb des Handwerks engagierte sich Böke im Presbyterium in Nettelstädt. Für seine Arbeitskollegen setzte er sich im Betriebsrat, im Arbeitskreis Betriebsräte IG BAU und im Kreisverband IG BAU Lübbecke ein. Für die SPD-Fraktion bringt er sein Fachwissen in den Bauausschuss in den Rat der Stadt Lübbecke ein.      

 

Schlosser Norbert Sahm (71) aus Minden startete seine ehrenamtliche Karriere 1987 als Gesellenbeisitzer im Prüfungsausschuss der Innung des Metallhandwerks Minden-Lübbecke. 1994 übernahm er die Funktion des Altgesellen und setzte sich in den Ausschüssen für Lehrlingsausbildung, im Prüfungsausschuss und im Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten ein. Ebenfalls 1994 wurde er in den Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer OWL gewählt und gestaltete dort die Bildungspolitik des ostwestfälisch-lippischen Handwerks mit. Als Mitglied der Vollversammlung (1999 bis 2004) setzte er sich für das Gesamthandwerk in der Region ein, im Wirtschaftsförderungsausschuss der Handwerkskammer setzte Sahm wirtschaftspolitischeAkzente. „Mit Ihrem Wissen und Ihrem Engagement haben Sie dem ostwestfälisch-lippischen Handwerk wichtige Impulse gegeben“, hob Präsident Peter Eul bei der Verleihung des Ehrenzeichens hervor. Ohne das Ehrenamt wäre die handwerkliche Selbstverwaltung nicht möglich, betonte Eul.