02-09-2020

Kammer bündelt Beratungsleistungen

Die Handwerkskammer OWL begegnet dem rasanten Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft offensiv.
Mit dem neuen Geschäftsbereich "Wirtschaftsförderung und Recht" kann die Handwerkskammer schnell auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren

Die Grundlage dafür hat sie mit ihrer Vision Zukunftskammer 2025 gelegt. Der mit der Verfolgung dieser Vision verbundene Modernisierungsprozess orientiert sich konsequent an dem Dreiklang „kundenorientiert, digital und handwerkspolitisch“. Er wurde mit einem Beschluss der Vollversammlung im Jahr 2019 eingeleitet.

 

„Vor allem in der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass die Kammer schnell und effektiv auf die Bedürfnisse ihrer Mitgliedsbetriebe reagieren muss - und dies auch kann“, erklärt Dr. Jens Prager, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, der die Modernisierung der Kammerorganisation federführend vorantreibt. Ein wichtiger Schritt ist die zum 1.September umgesetzte Bündelung aller Beratungsleistungen. Hierdurch will die Handwerkskammer dem stetig wachsenden Beratungsbedarf ihrer Kunden noch effektiver begegnen. Daher werden ab sofort die Abteilungen Betriebsberatung und Wirtschaftsrecht zusammengeführt. Die Abteilung Wirtschaftsrecht ist aus den Bereichen Rechtsberatung und Gewerbe- und Handwerksrecht entstanden. Die Leitung des neuen Geschäftsbereichs „Wirtschaftsförderung und Recht“ übernimmt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wolfgang Borgert. Die stellvertretende Geschäftsbereichsleitung übernehmen Betriebswirtin Angela Rehorst und Jurist Mathias Steinbild. Die Leitung der Handwerksrolle bleibt in der Verantwortung von Elisabeth Brinkschröder. „Mit dieser Umstrukturierung gelingt es uns, die Beratungsbedarfe unserer Mitglieder aus einer Hand zu erfüllen und unsere Prozesse deutlich zu verschlanken“, so Prager.

Aktueller Geschäftsverteilungsplan