18-07-2019

Minister Laumann auf Digitaltour

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann besucht den Campus Handwerk.
(v.l.) Der Auszubildende Celebi Celik, Wolfgang Borgert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Minister Karl-Josef Laumann, Birgit Stehl, Geschäftsführerin Berufsbildung und Recht, sowie Vizepräsident Ralf Noltemeyer 
"Wie gewinnen wir die jungen Leute für das Handwerk?" fragte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann bei seiner "Digitaltour" im Campus Handwerk. Begrüßt wurde er von Vizepräsident Ralf Noltemeyer, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Wolfgang Borgert, Geschäftsführerin Birgit Stehl sowie Roland Willrich, stellvertretender Leiter des Berufsbildungszentrums der Kammer.
 
Rund 500.000 Handwerkerinnen und Handwerker in Nordrhein-Westfalen gehen nach Angaben des Ministers in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Der Bedarf an Fachkräften ist groß. "Wir müssen das Handwerk modern darstellen, die Digitalisierung gehört dazu", erklärte Laumann. "Im Handwerk gibt es viele hochmoderne Berufe", erklärte Vizepräsident Noltemeyer, und nannte als Beispiel den Land- und Baumaschinenmechatroniker.
 
Roland Willrich informierte den Minister, der selbst gelernter Maschinenschlosser ist, über die aktuellen Entwicklungen der Berufsbilder im Metall- und Elektrohandwerk und die Weiterentwicklung der Konzepte für die Durchführung der Lehrlingsunterweisungen und der Meistervorbereitung infolge der Digitalisierung.
 
Ausbildungsbotschafter Celebi Celik, der seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Elektro Pilger in Bielefeld absolviert, erläuterte dem interessierten Minister die Programmierung von Smart-Home-Systemen, um Abläufe der Gebäudetechnik zu automatisieren oder per Smartphone regelbar zu machen.
 
Laumann zeigte sich von Ausstattung und Konzept des neuen Berufsbildungszentrums sichtlich beeindruckt, und Abteilungsdirektor Jens Kronsbein von der Bezirksregierung Detmold sieht es als Vorzeigeobjekt. Die Digitalisierung revolutioniere nicht nur Verfahren und Prozesse bei den Betrieben, sondern auch in allen Bildungseinrichtungen, so Wolfgang Borgert. Deshalb engagiere sich die Bielefelder Kammer federführend im Projekt "handwerk-digital-nrw".
 

 


(v.l.) Minister Karl-Josef Laumann, Roland Willrich, stv. Leiter des Berufsbildungszentrums, Auszubildender Celebi Celik, Wolfgang Borgert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, Birgit Stehl, Geschäftsführerin, Jens Kronsbein, Bezirksregierung, Vizepräsident Ralf Noltemeyer