30-10-2020

Unverständnis über Einschränkungen für Kosmetikbetriebe

Handwerkskammer kann die Tätigkeitseinschränkung nicht nachvollziehen.
Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld

Mit Unverständnis reagiert die Handwerkskammer OWL darauf, dass Kosmetikbetriebe im November Dienstleistungen wie Gesichtsbehandlungen, Kosmetik oder Maniküre nicht erbringen dürfen. Das sieht die infolge des von Bund und Ländern beschlossenen „Lockdown light“ überarbeitete Coronaschutzverordnung des Landes NRW vor. Fußpflege darf allerdings weiterhin angeboten werden. Die Handwerkskammer kann diese Tätigkeitseinschränkung nicht nachvollziehen. „Gerade das Kosmetik-Gewerbe ist routiniert im Umgang mit Hygienemaßnahmen“, betont Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer. Schließlich sind Kosmetikerinnen und Kosmetiker generell dazu verpflichtet, bei ihrer täglichen Arbeit Hygienestandards umzusetzen, die gesetzlich vorgeschrieben und zum Schutz der Kunden unbedingt einzuhalten sind. Die Hygienekonzepte sind in den letzten Monaten noch erweitert worden „Wir bitten vor diesem Hintergrund die Landesregierung um eine kritische Überprüfung der Einschränkungen für die Kosmetikbetriebe“, erklärt Eul.     

 

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen für Handwerksbetriebe sind laufend auf der Corona-Seite der Kammer zu finden.