25-10-2019

Verkehrspolitk in Bielefeld

Interessen der Wirtschaft und des Wirtschaftsverkehrs stärker ins Blickfeld rücken.
Fehlende Parkmöglichkeiten für Service- und Montagefahrzeuge der Handwerker.
Diese letzte Parkmöglichkeit nahe am Jahnplatz soll künftig einer Baumbepflanzung weichen.

Eine Verkehrspolitik mit Augenmaß fordern die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und der Handelsverband OWL. Die Auswirkungen verkehrspolitischer Weichenstellungen auf die Unternehmen, ihre Kunden und Arbeitnehmer müssten dabei stärker als bisher ins Blickfeld der Verantwortlichen bei der Stadt rücken.

 

Die aktuelle Bielefelder Verkehrspolitik gefährdet aus Sicht des Handwerks zunehmend die wohnortnahe Versorgung der Innenstadt mit handwerklichen Dienstleistungen.

 

„Viele Betriebe beklagen die immer schlechtere Erreichbarkeit der Kunden in der Innenstadt und fehlende Parkmöglichkeiten für die Service- und Montagefahrzeuge", erläutert Wolfgang Borgert, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer. Das verteuere den Einsatz der Handwerker. Leidtragende dieser falschen Verkehrspolitik seien letztlich vor allem die Kunden in der Innenstadt. Zur Versorgungssicherung gebe es landesweit die wichtigen Sonderregelungen des Handwerkerparkausweises, in Bielefeld würden sie allerdings mit der Streichung von Parkplätzen und Halteverbotszonen immer weiter ‚ausgetrocknet‘. „Auch die aktuelle Jahnplatz- Planung raubt dem Handwerk wichtige Parkmöglichkeiten am Niederwall und muss deshalb dringend nachgebessert werden", fordert Borgert.

 

Die gemeinsame Pressemeldung gibt es hier